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(Eco)System Mapping: Das Tool, das euer Startup als ganzes System sichtbar macht

  • Jan 30
  • 2 min read

Updated: Feb 18

Ihr baut ein Startup auf, entwickelt ein Produkt, sucht Kund:innen, Partner:innen, Finanzierung.


Und irgendwann passiert etwas Typisches:


Alles hängt irgendwie zusammen – aber niemand sieht mehr das ganze Bild.



  • Wer beeinflusst eigentlich euer Geschäftsmodell?

  • Welche Ressourcen nutzt ihr wirklich?

  • Welche Abhängigkeiten entstehen im Hintergrund?

  • Und wo liegen die Hebel, um echte Klimawirkung zu entfalten?




Genau dafür gibt es (Eco)System Mapping.



Probiert das Tool gleich aus




Was ist (Eco)System Mapping?


(Eco)System Mapping ist ein einfaches Workshop-Tool für Startups, mit dem ihr euer Geschäftsmodell als Teil eines größeren sozialen und ökologischen Systems verstehen könnt.


Ihr erstellt eine visuelle Systemkarte, die zeigt:

  • welche Akteur:innen direkt und indirekt beteiligt sind

  • welche Beziehungen und Abhängigkeiten entstehen

  • welche nicht-menschlichen Faktoren mit im Spiel sind

  • wo ihr als Startup wirklich Einfluss habt

  • und welche nächsten Schritte sich daraus ableiten lassen


Das Tool hilft euch, den menschzentrierten Tunnelblick zu verlassen und euer Vorhaben im Kontext von Mitwelt, Ressourcen und planetaren Grenzen zu betrachten.



Für wen ist das Tool gedacht?


Für Gründungsteams, die…

  • ihr Geschäftsmodell reflektieren oder weiterentwickeln wollen

  • nachhaltige Wirkung nicht nur behaupten, sondern systemisch verstehen möchten

  • neue Partnerschaften und Hebelpunkte entdecken wollen

  • sich fragen: „Was übersehen wir gerade?“


Ihr könnt es alleine machen oder im Team (2–4 Personen).



So funktioniert (Eco)System Mapping: 3 Schritte, die euch ins Handeln bringen


Das Tool besteht aus drei aufeinander aufbauenden Teilen:


1. Fokus Startup: Wer gehört zu eurem Ökosystem?


Ihr sammelt alle Akteur:innen, die direkt oder indirekt mit eurem Startup verbunden sind – heute und in Zukunft.

Dann stellt ihr Fragen wie:

  • Welche Beziehungen bestehen zwischen den Gruppen?

  • Welche Bedürfnisse und Ressourcen haben sie?

  • Wer hat welchen Einfluss auf das System?

  • Wie verändert sich euer Ökosystem in 5 Jahren?


2. Fokus Nutzer:innen: Was passiert in der Nutzungsrealität?


Im zweiten Schritt schaut ihr auf die Nutzungsphase:

  • Worauf habt ihr Einfluss – positiv oder negativ?

  • Was sollen Nutzer:innen wissen oder können?

  • Welche Akteur:innen unterstützen oder blockieren sie?

  • Wie wirken Nutzung und Ökosysteme aufeinander?


Das ist besonders wertvoll, wenn ihr vermeiden wollt, dass gute Lösungen später unerwünschte Effekte erzeugen.


3. Transfer: Was bedeutet das konkret für euer Startup?


Am Ende geht es nicht nur um Erkenntnisse, sondern um Umsetzung.

Ihr übersetzt eure Learnings auf drei Ebenen:


  • individuell: Was bedeutet das für uns als Team?

  • operativ: Was ändern wir im Alltag?

  • strategisch: Was heißt das für Ausrichtung, Ressourcen, Partner:innen?


So wird aus Mapping echte Entscheidungskraft.





Bonus: Testet auch unseren Prototyp „Eligra One“


Ihr wollt nach dem Mapping direkt wissen, welche Tools zu eurem Startup passen?


Dann testet Eligra One – unseren interaktiven Chatbot für Impact- und Klima-Startups.




Wie wir arbeiten: Tools anpassen statt Rezepte kopieren


Bei hier&dann entwickeln wir Tools nicht als starre Methoden, sondern als Arbeitsformate, die Startups wirklich helfen.

(Eco)System Mapping basiert auf etablierten Vorlagen, wurde aber gezielt weiterentwickelt:

  • stärker planetenzentriert

  • klarer auf Startups ausgerichtet

  • mit Transfer in konkrete Handlungsschritte

Unser Ziel ist nicht Methodentreue, sondern Wirkung: Teams sollen schneller verstehen, wo sie stehen – und was sie als Nächstes tun können.




Hintergrund: Das Open-Source Climate Startup Toolkit


(Eco)System Mapping ist Teil des Open-Source Climate Startup Toolkits (OSCS-Toolkit).

Wir bauen damit einen zentralen digitalen Ort auf, an dem klimaorientierte Startups passende Tools, Methoden und Orientierung finden können – kostenfrei, offen und barrierearm. Das Toolkit wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und die EU über den ESF Plus.



 
 
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