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Nachhaltigkeits-Claims? Achtung, neue Regeln kommen – und sie betreffen auch dich!

  • Writer: Rene Bickmann
    Rene Bickmann
  • Aug 7, 2025
  • 2 min read

„Nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ – was steckt wirklich dahinter?


Wer kennt sie nicht: Produkte mit grünem Anstrich, Versprechen zu Klima und Umwelt, vielleicht ein Siegel oder Buzzword – aber was bedeutet das eigentlich konkret?

Gerade für Startups ist es oft naheliegend, ihre nachhaltigen Ansätze hervorzuheben. Schließlich entstehen viele junge Unternehmen gerade aus dem Wunsch heraus, Dinge besser zu machen. Doch was passiert, wenn solche Aussagen nicht klar belegt sind? Und was, wenn künftig gesetzlich gefordert wird, genau das zu tun?

Spoiler: Genau das passiert – und zwar bald.


Ab 2026 gelten strengere Regeln für Umweltversprechen


Die EU hat 2024 eine neue Richtlinie beschlossen: die sogenannte Empowering Consumers Directive (EmpCo). Sie verpflichtet alle Unternehmen – egal ob groß oder klein – zu klarer, belegbarer Nachhaltigkeitskommunikation.

Was heißt das konkret?


Ab dem 27. September 2026 gilt europaweit:

  • Umweltbegriffe wie „klimaneutral“, „nachhaltig“ oder „recycelt“ dürfen nur noch mit Nachweis verwendet werden.

  • Unternehmen müssen transparent belegen, worauf sich solche Aussagen beziehen – und wie sie zustande kommen.

  • Aussagen wie „klimaneutral bis 2030“ sind nur erlaubt, wenn ein messbarer Plan mit Monitoring existiert.

  • Auch die Verwendung von Labels, Icons oder Zertifikaten wird strenger geregelt.


    Betrifft das auch Startups? Ja, ausdrücklich.


Die gute Nachricht: Wir bauen gerade das Toolkit, das dir das alles abnimmt


Wir haben genau hingeschaut – und entwickeln aktuell das Open-Source Climate Startup Toolkit (OSCS-Toolkit).Ein digitaler Werkzeugkasten für nachhaltige Startups, der dich vorbereitet – rechtzeitig vor dem Inkrafttreten der neuen Regelung.

Was das Toolkit für dich tun kann:


✅ Templates für rechtssichere Umweltclaims

✅ Tools zur Abschätzung von CO₂-Emissionen und Wirkungsnachweisen

✅ Checklisten zur Einhaltung der EmpCo-Richtlinie

✅ Bausteine für transparente Kommunikation (z. B. Impact-Seiten, Claim-Matrix)

✅ KI-gestützte Hinweise zur Formulierung und Dokumentation

✅ Open-Source – also kostenlos nutzbar und leicht anpassbar


Unser Ziel: Du sollst dich auf dein nachhaltiges Geschäftsmodell konzentrieren können – und nicht in Bürokratie untergehen.


Wann kommt das OSCS-Toolkit?


Das Toolkit wird modular entwickelt und soll ab Mitte 2026 voll verfügbar sein – rechtzeitig vor dem Wirksamwerden der EmpCo-Richtlinie. Erste Module und Vorlagen stellen wir bereits ab 2025 über unsere Plattform zur Verfügung.

Wenn du frühzeitig dabei sein willst, schreib uns – wir nehmen dich gern in den Pilotnutzer-Kreis auf.



 
 
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