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Planetare Akteur:innen: Das Persona-Tool für Startups, die Mitwelt mitdenken

  • Jan 30
  • 2 min read

Updated: Feb 18

Startups treffen jeden Tag Entscheidungen.


Welche Materialien nutzen wir? Wie skalieren wir? Welche Lieferketten bauen wir auf? Was bedeutet Wachstum in fünf Jahren?

Viele dieser Entscheidungen wirken weit über das eigene Team und die eigenen Kund:innen hinaus. Denn jedes Geschäftsmodell greift in ökologische Systeme ein – oft ohne dass diese im Prozess überhaupt vorkommen.


Genau hier setzt "Planetare Akteur:innen" an.




Probiert das Tool gleich aus




Was ist Planetare Akteur:innen?


Planetare Akteur:innen ist ein Workshop-Tool für Startups, das die bekannte Persona-Methode erweitert:


Nicht nur Nutzer:innen oder Kund:innen bekommen ein Profil, sondern auch nicht-menschliche Akteur:innen wie:


  • Ökosysteme

  • Pflanzen und Tiere

  • Böden, Wasser, Luft

  • Materialien und Ressourcen


So werden ökologische Bedingungen nicht zur abstrakten „Umwelt“, sondern zu aktiven Mitspielern eures Geschäftsmodells.



Für wen ist das Tool gedacht?


Für Gründungsteams, die…

  • ökologische oder sozial-ökologische Verantwortung ernst nehmen

  • nachhaltige Wirkung systemisch gestalten wollen

  • planetare Grenzen in Produkt- und Strategieentscheidungen integrieren möchten

  • sich fragen: „Was übersehen wir gerade, weil niemand dafür spricht?“


Das Tool funktioniert alleine oder im Team (2–4 Personen).



So funktioniert Planetare Akteur:innen


Ihr erstellt eine planetare Persona Schritt für Schritt: Zuerst wählt ihr nicht-menschliche Akteur:innen aus, die mit eurem Startup in Berührung kommen (z. B. eine Pflanze, ein Tier oder eine Ressource wie Boden oder Wasser). Wichtig ist dabei: Die Persona soll möglichst faktenbasiert sein – deshalb beginnt ihr mit Recherche, nicht mit Projektion. Anschließend füllt ihr die Vorlage aus (Habitat, Rolle im Ökosystem, Gesundheitszustand, Bedürfnisse, Bedrohungen) und reflektiert euren Einfluss: Wie könnt ihr negative Effekte minimieren und zur Regeneration beitragen? Zum Schluss macht ihr einen Realitätscheck, holt Feedback von Expert:innen ein und übersetzt die Erkenntnisse in nächste Schritte – individuell, operativ und strategisch für euer Startup.





Warum lohnt sich das?


Viele Nachhaltigkeitsthemen bleiben in Startups oft theoretisch:


"Wir sollten ressourcenschonender sein." "Wir wollen biodiversitätsfreundlich handeln." "Unser Produkt soll dem Klima helfen."

Planetare Akteur:innen macht diese Fragen konkret.


Denn wenn eine Ressource, ein Ökosystem oder eine Spezies als Persona vor euch liegt, verändert sich die Perspektive:


Nicht nur: Was ist gut für unser Business?

Sondern auch: Was braucht die Mitwelt, um nicht beschädigt zu werden?


Dieses Tool gibt Ressourcen, Ökosystemen und Spezies eine Stimme im Entscheidungsprozess eures Startups.



Bonus: Testet unseren Prototyp „Eligra One“


Ihr wollt nun direkt wissen, welche weiteren Tools zu euch passen?


Dann testet Eligra One – unseren interaktiven Chatbot für Impact- und Klima-Startups.




Wie wir arbeiten: Tools anpassen statt Rezepte kopieren


Bei hier&dann entwickeln wir Tools nicht als starre Methoden, sondern als Arbeitsformate, die Startups wirklich helfen.


Planetare Akteur:innen zeigt, wie wir bestehende Ansätze kombinieren und weiterdenken:


  • stärker planetenzentriert

  • klar auf Gründungsteams ausgerichtet

  • mit Fokus auf konkrete Hebelpunkte statt abstrakter Nachhaltigkeit


Unser Ziel ist nicht Methode, sondern Wirkung.




Hintergrund: Das Open-Source Climate Startup Toolkit


Dieses Tool ist Teil des Open-Source Climate Startup Toolkits (OSCS-Toolkit).

Wir bauen damit einen zentralen digitalen Ort auf, an dem klimaorientierte Startups passende Tools, Methoden und Orientierung finden können – kostenfrei, offen und barrierearm. Das Toolkit wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und die EU über den ESF Plus.



 
 
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