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Was, wenn?: Ein Entscheidungsexperiment für Startups

  • Jan 30
  • 2 min read

Updated: Feb 18

Startups planen Zukunft.

Wachstum, Finanzierung, Produktentwicklung, Skalierung.


Alle Entscheidungen beruhen auf Annahmen, die niemand laut ausspricht.


Dass Märkte stabil bleiben. Dass Ressourcen verfügbar sind. Dass Regulierung nicht plötzlich kippt. Dass Wachstum immer möglich ist.

Doch genau diese impliziten Annahmen sind es, die Startups verletzlich machen. Genau hier setzt Was, wenn? an.





Probiert das Tool gleich aus




Was ist "Was, wenn?"?


Was, wenn? ist ein szenariobasiertes Reflexions- und Entscheidungstool für Startups.


Es hilft euch, die stillen Grundannahmen hinter eurem Geschäftsmodell sichtbar zu machen – und zu testen, was passiert, wenn sich die Spielregeln verändern.


Das Tool nutzt Elemente aus Design Fiction und Szenariodenken:

Nicht um Zukunft vorherzusagen, sondern um Denkraum zu öffnen.



Für wen ist das Tool gedacht?


Für Gründungsteams, die…

  • in frühen Phasen wichtige Weichen stellen

  • vor strategischen Richtungsentscheidungen stehen

  • ihr Startup resilient und transformationsfähig gestalten wollen

  • sich fragen: „Was übersehen wir gerade?“


Alleine oder gemeinsam (2–4 Personen).



Warum ist das wichtig?


Klassische Businesspläne funktionieren oft nur unter einer stillen Voraussetzung:


Die Welt bleibt ungefähr so, wie sie ist.


Doch genau das wird immer unwahrscheinlicher.


Startups sind besonders abhängig von:


  • Energiepreisen

  • Lieferketten

  • politischer Regulierung

  • Ressourcenverfügbarkeit

  • gesellschaftlichen Umbrüchen


Gerade nachhaltige Startups geraten hier schnell in Spannungsfelder zwischen Anspruch und Realität.


Was, wenn? hilft euch, Robustheit aufzubauen – statt nur Optimierung.





Lust, eure Annahmen zu testen?


Wenn ihr euer Startup nicht nur für den besten Fall planen wollt, sondern auch für Brüche, Unsicherheiten und Transformation, ist Was, wenn? ein einfacher Einstieg.


In 1–2 Stunden gewinnt ihr:


  • Klarheit über Abhängigkeiten

  • neue strategische Optionen

  • mehr Resilienz statt Blindflug

  • und bessere Entscheidungen unter Unsicherheit


Denn Zukunft entsteht nicht durch Sicherheit.

Sondern durch Vorbereitung.



So funktioniert Was, wenn?


Was, wenn? ist ein szenariobasiertes Entscheidungsexperiment: Ihr startet mit eurem Startup als Ausgangspunkt (Kernangebot, Wirkung, wichtigste Abhängigkeiten) und zieht dann möglichst zufällig eine Szenariokarte oder Wild Card sowie einen Zeithorizont. Dadurch entsteht bewusst eine Zukunft, die ihr euch nicht ausgesucht habt – wie in realen Krisen. Anschließend stresst ihr euer Geschäftsmodell mit Leitfragen: Was passiert sofort? Was wird überraschend stärker? Welche Entscheidungen wären unumgänglich? Danach zieht ihr zwei Reaktionskarten aus unterschiedlichen Kategorien und ergänzt eine bewusste „Nicht-Wahl“ – also eine Option, die ihr ausdrücklich nicht tun würdet. Genau diese Nicht-Wahl macht Denkgrenzen, Tabus und Selbstbilder im Team sichtbar. Ihr wiederholt das Experiment mit weiteren Szenarien und haltet zum Schluss fest, was auf individueller, operativer und strategischer Ebene daraus folgt: Welche Abhängigkeiten wurden sichtbar, wo reicht Anpassung nicht mehr aus, und was bedeutet das jetzt konkret für euer Startup?






Bonus: Testet unseren Prototyp „Eligra One“


Ihr wollt nun direkt wissen, welche weiteren Tools zu euch passen?


Dann testet Eligra One – unseren interaktiven Chatbot für Impact- und Klima-Startups.




Wie wir arbeiten: Zukunft nicht vorhersagen, sondern vorbereiten


Bei hier&dann entwickeln wir Tools nicht als Prognosen, sondern als Denk- und Entscheidungsräume. Was, wenn? ist entstanden, weil viele Gründungslogiken zentrale Realitäten ausblenden.


Startups sollen nicht nur wachsen können, sondern auch bestehen, reagieren und transformieren.




Hintergrund: Das Open-Source Climate Startup Toolkit


Dieses Tool ist Teil des Open-Source Climate Startup Toolkits (OSCS-Toolkit).

Wir bauen damit einen zentralen digitalen Ort auf, an dem klimaorientierte Startups passende Tools, Methoden und Orientierung finden können – kostenfrei, offen und barrierearm. Das Toolkit wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und die EU über den ESF Plus.



 
 
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